Verlauf Veranstaltungen Umsetzung
 



Umsetzung LIFE-Projekt "lebendige Bäche in der Eifel" im Zeitraum 2003 - 2009


 
Im LIFE-Natur-Projekt konten umfangreiche Naturschutzmaßnahmen umgesetzt werden:
 
  • Auf einer Strecke von rund 4,3 km wurde der Uferverbau aus Bächen entfernt sowie Bachbegradigungen durch Strömungslenkern entgegengewirkt.
  • Im Rahmen des Projektes konten 3 Teichanlagen sowie zusätzlich 2,8 ha Nadelwald gekauft werden.
  • Für 16,1 ha naturferne private Fichtenflächen wurden Hierbsunreifeentschädigung gezahlt.
  • Insgesamt konnten bereits 77,6 ha private oder landeseigene Waldflächen von Fichten befreit werden. Hiervon wurden, u.a. durch den Einsatz eines Forstmulcher, 29,1 ha wieder als Grünland nutzbar gemacht. Auf 19,4 ha entfichteten Flächen wurden initial Laubgehölze gepflanzt.
  • 11,8 km Gewässerrandstreifen wurden neu geschaffen und auf mehr als 17,5 km Länge die Ufer mit standortgerechten Gehölzen bepflanzt.
  • Insgesamt wurden bereits 106 Wanderbarrieren beseitigt. 11 Teichanlagen wurden umgebaut.
  • Bei 12 Furten wurde ein ökologisches Management eingeführt und die Ein-und Ausfahrtsbereiche der Furten z.T. mit groben Steinen befestigt. Vier Furten wurden durch Brücken ersetzt.
  • Bei 18 Teichanlagen im Nebenschluiss konnten z.T umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt werden.
 
   
     
  Vor einer Entfichtung....   nach der Entfichtung im Kylltal  
           
  Insgesamt konnten 92 ha Natura 2000 Flächen von standortfremden,
nicht heimischen Nadelbäumen befreit werden.

Rechts:
Ein Forstmulcher beseitigt Baumstubben,
damit die Fläche später wieder gemäht werden
kann. Entwicklungsziel ist eine
Bergmähwiese od. ein Borstgrasrasen

   
    .
         
     
  Wie an der Rur, wurden Laubbäume
in Ufer- und Aubereichen gepflanzt.
Hierdurch wird die Entwicklung von naturnahen
Wäldern, wie z.B. Erlen-Eschenauen-
wälder, gefördert.
  Bagger im Einsatz bei der Renaturierung
einer Teichanlage. Insgesamt konnten
18 Teichanlagen umgebaut werden.
Zum Teil wird eine Restwasserfläche als
Feuchtbiotop erhalten.
 
         
     
  Insgesamt konnten 76 Verrohrungen
entfernt werden. Der häufisgte Bauwerkstyp
sind Haubenprofil, umgekehrt U-förmige
Stahlbetonteile mit offener Sohle.
  Am ehemals begradigten Heisterbach
wurde die Sohlverbauung entfernt und Strömungslenker eingebaut.
Im Laufe der Zeit soll sich durch die Eigen-
dynamik des Gewässers wieder ein
naturnaher gewundener Bachlauf einstellen..
   
           
         
  An der Wilsam wurde eine Stahlbeton-
brücke gebaut, da hier der Bach schon
zwischen zwei und drei Meter breit ist.